Aufgrund seiner Weltmarktstellung im Bereich der PC-Systeme und der dazu passenden Office-Suite MS Office 2010 bietet Microsoft eine große Zahl von Sprachpaketen an. Verschiedene Sprachen benötigen unterschiedliche Zeichensätze. Nicht allein Zeichen mit nicht-lateinischem Ursprung sind gemeint, manchmal ist es nur ein häufig benutzter Akzent, der die Benutzung des Sonderzeichenmenüs umständlich macht. Um in anderen Sprachen Texte eingeben und bearbeiten zu können, müssen gewisse Voreinstellungen gemacht werden.
Ist die Textmenge einer anderen, als der Standardsprache, nur gering, kann man sich mit der automatischen Spracherkennung behelfen. Die Sprache wird vom Programm analysiert und erkannt. Nun stehen die Rechtschreib- und Grammatikkorrekturen auch in dieser Sprache zur Verfügung. Die automatische Spracherkennung wird aktiviert, indem im Register Überprüfen in der Gruppe Sprache der Erweiterungspfeil angeklickt wird. Hier die Sprachen für die Korrekturhilfen festlegen und das Häkchen bei Sprache automatisch erkennen setzen. Ist die geforderte Sprache oberhalb der Doppellinie angeführt, steht sie nun zur Verfügung. Fehlt sie in der Liste, muss sie gegebenenfalls nachinstalliert werden.
Ein anderes Vorgehen ist erforderlich, wenn dauerhaft in einer anderen Sprache, als der voreingestellten, gearbeitet werden soll. Dazu bedarf es einer Änderung des Tastaturlayouts. Zur Änderung des Tastaturlayouts wird in MS Office-Programmen die Registerkarte Datei gewählt. Hier unter Hilfe auf Optionen klicken, Sprache wählen. Im erscheinenden Dialogfeld Office-Spracheinstellungen festlegen unter Bearbeitungssprachen auswählen, Weitere Bearbeitungssprachen hinzufügen. Dann die Tastatursprache aktivieren.
Schnelles Ändern erlaubt ein Eintrag in der Taskleiste: Sprachleiste bzw. die Eingabegebietsschema-Leiste anzeigen lassen, Sprache auswählen.
Diese Optionen, besonders die der Wahl mehrerer Sprachen, stehen nicht in allen Office-Programmen zur Verfügung: Excel, Access und InfoPath lassen sich nur eine Sprache zuweisen. Im Korrekturmodus stehen allerdings weitere Sprachen zur Verfügung, wenn dies benötigt ist. Beachtung schenken sollte man dem technischen Hintergrund: Geändert wird zwar das Tastaturlayout, doch nicht die Erscheinung der Tastatur. So ist damit zu rechnen, dass die Beschriftung der Tasten nach der Änderung des Layouts nicht mehr mit dem Erscheinen auf dem Monitor übereinstimmt. So liegt auf einer englischen Tastatur unter dem Buchstaben Z zum Beispiel das Y.
